Pankreaskarzinom

Pankreaskarzinom Information

Begriff und Definition: Pankreaskarzinom

Beim Pankreaskarzinom handelt es sich um eine maligne Tumorerkrankung der Bauchspeicheldrüse, welche auch als Bauchspeicheldrüsenkrebs bezeichnet wird. Das Pankreaskarzinom tritt dabei sowohl in einer endokrinen als auch exokrinen Variante auf. Während es sich bei ersterer um eine tumoröse Veränderung der Hormonzellen innerhalb der Bauchspeicheldrüse handelt, entsteht in letzterem Fall der Krebs durch Zellen, die dem Stoffwechselprozess dienen. Diese Form macht letztlich 98 Prozent aller Fälle des Pankreaskarzinoms aus.

Ursachen des Pankreaskarzinoms

Auch wenn eine vollständige Klärung der Ursachen noch nicht hinreichend wissenschaftlich erfolgen konnte, so gilt doch die Pankreatitis als eine Vorerkrankung, die mir einer höheren Wahrscheinlichkeit gegenüber der Normalbevölkerung zu einer späteren Tumorerkrankung führt. Bei der Pankreatitis handelt es sich um eine chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die meist durch einen exzessiven, lang andauernden Alkoholkonsum  bedingt ist und durch Gewebeschädigungen die Tumorneigung des Organs erhöht.

Symptome des Pankreaskarzinom

Die Pankreaskarzinom Symptome bestehen zumeist in einer diagnostizierten Gelbsucht (Ikterus), deren Verlaufs- und Heilungstendenz negativ ist. Dabei treten zudem keine weiteren Schmerzen, wie etwa kolikartige Schmerzen, auf. Aufgrund der statistischen Häufigkeit dieser Symptomatik wird der schmerzlose Ikterus mittlerweile allgemein als Leitsymptom des Pankreaskarzinoms anerkannt. Gerade die lange Schmerzfreiheit der Patienten macht eine frühe Diagnose jedoch im einzelnen Fall sehr schwierig, da die Krankheit außerdem mit weiteren, nur unspezifischen Symptomen, wie Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Verdauungsbeschwerden, Gewichtsverlust oder Diabetes, einhergeht, die nur schwer einen genauen Rückschluss auf spezifisch vorliegende Pankreaskarzinom Symptome zulassen.

Verlauf und Pankreaskarzinom Endstadium

Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu einer Aufblähung des Organs, die im Endstadium zu einer akuten Gallenstauung und der hieraus folgenden Beeinträchtigung der Leberfunktion führt. Das Pankreaskarzinom Endstadium kann weiterhin eine Einengung des Zwölffingerdarmes, sowie eine Bauchwassersucht zur Folge haben. In der Regel finden sich durch Metastasierungen weitere Tumore an benachbarten Organen oder in den Lymphknoten.

Prognose bei Pankreaskarzionom

Die Pankreaskarzinom Lebenserwartung fällt äußerst schlecht aus und weist eine hohe Tendenz zur Letalität (Sterblichkeit) auf. Die Pankreaskarzinom Lebenserwartung führt damit zu einer ebenso schlechten Prognose, wie die Bronchialkarzinom Prognose. Entscheidend ist in beiden Fällen, dass bei Entdeckung des Tumors, nur noch in den seltensten Fällen (ca. 10 – 15 Prozent) eine kurativ-operative Behandlung möglich ist, sodass sowohl im Falle der Pankreaskarzinom als auch im Falle der Bronchialkarzinom Prognose, nach 5 Jahren nur noch 3 bis 25 Prozent der operierten Patienten leben.

Pankreaskarzinom Therapie

Neben der operativen Entfernung besteht eine weitere Methode der Pankreaskarzinom Therapie in einer chemotherapeutischen Behandlung, auf die der Tumor jedoch in aller Regel schlecht anspricht. Andere Behandlungen konzentrierten sich ausschließlich auf die palliative Versorgung.