Pangamsäure

Pangamsäure – ein wirksamer Naturstoff

Die Anwendung von Vitaminen als Vitalstoffe und Heilmittel ist heutzutage aus dem Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken. Pangamsäure, auch Vitamin B15, DMG oder Dimethylglycin genannt, hat sich dabei in der Gesundheitsvorsorge mittlerweile einen festen Platz erobert.Dieser wasserlösliche, lichtempfindliche Faktor wurde 1951/52 entdeckt.

Der Biochemiker Dr. Krebs junior untersuchte damals die Eigenschaften von Aprikosenkernen, um das Vitamin B17 nachzuweisen und entdeckte zusätzlich das Vitamin B15 (Pangamsäure). Es steckt außerdem in Sojabohnen, Mais, Erbsen, Sesamsaat, Hefe und Reiskleie. Pangamsäure (von griechisch pan = überall und gami = Samen) hat in erster Linie eine antioxidative Wirkung, die bei zusätzlichem Verzehr der Vitamine A und E noch gesteigert werden kann. Dabei kann es auch die körperliche Kraft und das Durchhaltevermögen steigern. Außerdem verbessert es die Sauerstoffaufnahme in den Körperzellen, schützt gegen Schadstoffe, verlängert die Lebensdauer von Zellen und bremst damit den Alterungsprozess, weil der Organismus optimaler arbeiten kann.

Es fördert die Ausscheidung giftiger Abfallstoffe und unterstützt die Grundgesundheit bei Gefährdung durch Leberkrankheiten und Störungen der Sauerstoffversorgung. Da Krebszellen keinen Sauerstoff mögen (sie sind abhängig von der Vergärung von Glukose), ist Pangamsäure ein Krebsfeind und wird deshalb auch bei der Bekämpfung dieser Erkrankung eingesetzt. Vitamin B15 wirkt außerdem positiv bei erhöhtem Cholesterin, gegen Müdigkeit (Muskelkater) und senkt den PH-Wert im Blut. Die Erforschung von Pangamsäure ist noch lange nicht abgeschlossen. In anderen Ländern, insbesondere in Russland,  wird es mittlerweile ausgiebig eingesetzt.Pangamsäure stellt einen Baustein zur Gesundheits- und Leistungsförderung dar, dient aber nicht der Vermeidung von Mangelzuständen. Es unterstützt und verbessert als unbedenklicher Naturstoff das eigene Gesundheitspotenzial.